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Wechseljahre: Die unterschiedlichen Phasen
Die Wechseljahre der Frau beginnen im Alter von ca. 45 Jahren, der weibliche Hormonhaushalt verändert sich ab diesem Zeitpunkt schrittweise über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren. Diese Zeit wird in drei Phasen der Wechseljahre unterteilt:
Wechseljahre -> Die Prämenopause
Als Prämenopause bezeichnet man die Zeit vor der Menopause. Diese Phase beginnt damit, dass der Körper der Frau nicht mehr jeden Monat eine reife Eizelle produziert, dadurch bleibt der Eisprung aus und die Fruchtbarkeit nimmt ab. Es treten zwar noch Blutungen auf, allerdings häufig mit Zyklusunregelmäßigkeiten. Es treten erste Beschwerden der Wechseljahre wie Brustspannen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen auf.
Wechseljahre -> Die Perimenopause
Die Perimenopause stellt die Phase des Übergangs während der Wechseljahre dar. Sie liegt 1 bis 2 Jahre vor und nach der Menopause. In dieser Zeit treten Zyklusstörungen und Symptome der Wechseljahre am meisten auf.
Wechseljahre -> Die Menopause
Die Menopause ist definiert als die letzte Regelblutung der Wechseljahre. Dies gilt allerdings nur dann, wenn danach 1 Jahr lang keine weitere Blutung einsetzt, d.h. die Menopause kann eigentlich nur im Nachhinein festgelegt werden.
Wechseljahre -> Die Postmenopause
Die Zeit nach der letzten Blutung (Menopause) wird als Postmenopause bezeichnet. Der Körper gewöhnt sich in dieser Zeit der Wechseljahre an die Hormonumstellung und kommt damit mittlerweile gut zurecht, er befindet sich wieder im Gleichgewicht. Die Phase dauert ungefähr bis zum 65. Lebensjahr, danach spricht man vom beginnenden Senium.
