Wechseljahresbeschwerden: Depressionen und Antriebsschwäche

Aus der hormonellen Umstellung resultierend können in den Wechseljahren nicht nur körperliche, sondern auch psychische Wechseljahresbeschwerden auftreten. Als wichtige Botenstoffe stehen die Hormone nicht nur mit körperlichen Funktionen in Verbindung, sondern sind auch für die Gefühlswelt und somit die seelische Befindlichkeit verantwortlich. Gefühlschaos, Reizbarkeit, Ängste bis hin zu depressiven Verstimmungen können die Folge sein. Mit diesen typischen Wechseljahresbeschwerden müssen sich Frauen in den Wechseljahren auseinandersetzen. Sie können zu großer Belastung führen.

Seelische Wechseljahresbeschwerden sind von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausgeprägt und treten meist nicht täglich, sondern nur sporadisch auf. Häufig ist es so, dass Frauen, die zu Jugendzeiten bereits unter Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS) litten, die klimakterischen Hormonumstellungen besonders intensiv wahrnehmen.

Selbstverständlich können für das Auftreten dieser Wechseljahresbeschwerden auch äußere Bedingungen wie das familiäre und berufliche Umfeld von Bedeutung sein, jedoch sollten Sie die Hormonumstellung in den Wechseljahren nicht unterschätzen.

Wechseljahresbeschwerden: Ursachen für Depressionen

Grund für die Wechseljahresbeschwerden wie depressiven Stimmungen und Antriebsarmut ist meist der Mangel an Östrogenen. Im Verlauf der Wechseljahre kommt es oftmals auch zu einer Reduzierung der Endorphine. Endorphine sind Hormone, die das seelische Wohlbefinden fördern. Bei einem Mangel kann es also zu Depressionen und Antriebsschwäche kommen.

Wechseljahresbeschwerden -> Sonne und Sport

Depressionen und Antriebsschwäche hängen oft mit einem Mangel an Sonnenlicht und Bewegung zusammen. Durch Licht wird man fröhlich, Ausdauersportarten, am Besten an der frischen Luft, sorgen dafür, dass der Körper Endorphine ausschüttet. Wir empfehlen Ihnen daher, sich viel an der frischen Luft zu bewegen: Joggen, Wandern, Rad fahren, schwimmen, Gartenarbeiten erledigen. Positiv auf das körperliche Wohlbefinden wirkt sich zusätzlich zu Licht und Bewegung draußen auch die frische Luft aus, da sie durch die verstärkte Atmung besonders tief inhaliert wird. Der Sauerstoffgehalt im Blut und im Gewebe steigt, dies wirkt sich zusätzlich belebend auf den Körper aus. Sollte das Wetter draußen schlecht sein, kann man im Haus helle Lampen anschalten und Sport betreiben um den Wechseljahresbeschwerden etwas entgegen zu setzen.

Wechseljahresbeschwerden: Naturheilkunde gegen Depressionen

Folgende Kräuter wirken gegen Depressionen:

  • Johanniskraut
  • Passionsblume
  • Melisse

Mit diesen Kräutern belebt man den Körper:

  • Ginseng
  • Rosmarin
  • Meisterwurz
  • Zimt

Folgende ätherische Öle kann man in der Duftlampe verdampfen lassen oder Vollbädern hinzufügen:

  • Rosmarin
  • Bergamotte
  • Geranie
  • Angelika
  • Basilikum
  • Melisse
  • Atlas-Zeder

Bachblüten

  • Gentian
  • Honeysuckle
  • Hornbeam
  • Mustard
  • Olive
 

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