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Wechseljahresbeschwerden: Osteoporose
Etwa 20 Prozent aller Frauen erkranken im Verlauf oder nach ihren Wechseljahren an Osteoporose. Bei Osteoporose nimmt die Knochensubstanz ab, der Knochen wird von innen heraus dünner und poröser.
Wechseljahrsbeschwerden: Ursachen für Osteoporose
Die häufigste Ursache für die Entstehung der Osteoporose bei Frauen ist der Östrogenmangel. Die Sexualhormone spielen eine regulierende Rolle beim Knochenstoffwechsel und sind bedeutend für das Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und -abbau. Bei verminderter oder nachlassender Hormonproduktion durch die Wechseljahre wird der Knochenstoffwechsel gesteigert, wobei der Knochenabbau zunimmt. Neben Wechseljahrsbeschwerden in Form von Osteoporose gelten auch Ernährungs- und Bewegungsmangel als Ursache für Osteoporose.
Wechseljahresbeschwerden: Osteoporose vorbeugen und Abhilfe schaffen
Zunächst einmal sollten Sie möglichst alle veränderbaren Faktoren ausschalten oder verringern, die die Entstehung von Osteoporose fördern:
- Bewegungsmangel
- Depressionen
- Kalzium-Mangel
- Rauchen
- Untergewicht
- Vitamin D Mangel
- Zu wenig Sonnenlicht
- Zuviel Alkohol
- Zuviel Kaffee
Weitere Risikofaktoren, die nicht zu ändern sind, aber trotzdem wahrgenommen werden sollten, sind:
- Erhöhtes Alter
- Heller Hauttyp
- Osteoporose in der Familie
- Zierlicher Knochenbau
Auch manche Medikamente können die Entstehung von Osteoporose begünstigen, beispielsweise Kortison, Anti-Epileptika, Lithium, Heparin.
Wechseljahresbeschwerden: Osteoporse vorbeugen und Abhilfe schaffen
So früh wie möglich, jedoch spätestens wenn man in die Wechseljahre kommt, ist es sinnvoll, sein Leben so zu führen, dass Osteoporose möglichst verhindert wird. Die wichtigsten Vorbeugemassnahmen tun dem gesamten Körper gut und sind daher nicht nur zur Osteoporose-Vorbeugung sinnvoll. Am wichtigsten sind folgende Massnahmen:
- Bewegung: Ausdauersport, Tanzen, Treppensteigen, Gartenarbeit
- Kalzium reiche Ernährung: Milchprodukte, Grüne Gemüse, Nüsse
- Vitamin D reiche Ernährung: Fische, Eier
- Ernährung mit Phytohormonen: Soja, Karotten, Sprossen
- Ausreichend Sonnenlicht
- Depressionen behandeln
- Abgewöhnen: Rauchen und zuviel Alkohol oder Kaffee
Wechseljahresbeschwerden - Heilpflanzen gegen Osteoporose
- Bockshornklee
- Karotte
- Rotklee
- Soja
- Traubensilberkerze
- Wilder Yams
Wechseljahresbeschwerden -> Schüssler-Salze
- Nr. 1. Calcium Fluoratum
- Nr. 17. Manganum sulfuricum
- Nr. 2. Calcium Phosphoricum
- Nr. 22. Calcium carbonicum
Die normale Anwendung der Schüssler-Salze ist: 3 bis 6 mal täglich 1 bis 2 Tabletten.
Bei mehreren Mitteln nimmt man: 3 bis 6 mal täglich 1 Tablette je Mittel.
In akuten Fällen kann man alle 5 Minuten eine Tablette nehmen und allmächlich auf 1 Tablette je Stunde verlängern. Diese häufige Einnahme sollte man maximal einen Tag lang durchführen und anschliessend zur normalen Dosis übergehen.
Bei hochdosierter Einnahme kann man jede Minute eine Tablette einnehmen oder insgesamt bis zu 100 Stück am Tag.
Wechseljahresbeschwerden - Homöopathie
- Aurum chloratum natronatum
- Aurum colloidale
- Aurum jodatum
- Aurum metallicum
- Calcium hypophosphoricum
- Calcium phosphoricum
Bei selbst ausgewählten homöopathischen Mitteln eignen sich die Potenzen D6 und D12.
Davon nimmt man dreimal täglich 10 bis 20 Tropfen ein.
Wechseljahresbeschwerden - Verschiedene andere Mittel
- Jonen-Salbe
- Kombucha
- Schwedenkräuter
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